
23.09.2012 - Podcast

Rund 5.000 Transplantationen werden jährlich in Deutschland durchgeführt und seit dem Jahr 1963 fanden insgesamt rund 110.000 Organtransplantationen statt. 72.000 Menschen erhielten seitdem beispielsweise eine neue Niere.
Die Organtransplantation stellt für viele akute und chronische Erkrankungen innerer Organe, die ein lebensbedrohliches Endstadium erreicht haben, einen lebensrettende Option dar. Nur für wenige Organe, wie die Niere, gibt es Ersatzverfahren, wie beispielsweise die Dialyse, welche die Organfunktion über längere Zeit ausgleichen können. Die Organtransplantation hat sich in den letzten vier Jahrzehnten von einer in Einzelfällen anwendbaren Methode mit hohem Risiko zu einem Standardverfahren mit hohen Erfolgsraten entwickelt. Die Transplantationsforschung hat große Fortschritte ermöglicht und auch andere Fachgebiete befruchtet.
Privatdozent Dr. Andreas Pascher, leitender Oberarzt des Transplantationsprogramms am Campus Virchow-Klinikum der Charité, informierte über die Geschichte, die Organisation, den aktuellen Stand und Probleme der Transplantationsmedizin in Deutschland.
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Allgemeine Informationen zu den Charité Sonntagsvorlesungen
Privatdozent Dr. Andreas Pascher
Klinik für Allgemein-, Visceral- und Transplantationschirurgie
Charité Campus Virchow-Klinikum
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