
Der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Umwelt als ganzheitliche Aufgabe zum vorbeugenden Gesundheitsschutz des Menschen ist neben dem Streben nach dem höchstmöglichen Standart in der Patientenversorgung, einer leistungsstarken Forschung und einer optimalen Wirtschaftlichkeit ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenspolitik. Die Vereinbarung von wirtschaftlichen Grundsätzen mit ökologischen Anforderungen stellt hierbei für uns eine besondere Herausforderung dar.
Ziel ist es den Umweltschutz aktiv in Forschung, Lehre, Pflege und Diagnostik zu integrieren und innovativ umzusetzen.
Unsere Leitlinien sind sowohl Orientierung als auch Motivation zur aktiven Beteiligung an der Gestaltung eines umweltorientierten Klinikums. Im Zeichen der Verantwortung, die die Charité als Stätte des Lehrens, Forschens sowie der medizinischen Versorgung für zukünftige Generationen trägt, verpflichten wir unser Arbeiten und Handeln an unserer Umweltpolitik zu orientieren.
Konkret bedeutet dies Ressourcen zu schonen sowie nachteilige Umweltauswirkungen zu vermeiden und zu vermindern.
Umweltschutz ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensziele.
Führungskräfte sind ein Vorbild für ihre Mitarbeiter und fördern die aktive Integration des Umweltschutzgedankens in Forschung, Lehre, Pflege und Diagnostik.
Wir verpflichten uns alle umweltrelevanten gesetzlichen Vorgaben und behördlichen Auflagen ebenso einzuhalten wie Selbstverpflichtungen und eigene universitäre Richtlinien. Wo immer es möglich und wirtschaftlich vertretbar ist, verfolgen wir über die rechtlichen Mindestanforderungen hinausgehende Maßstäbe und orientieren uns hierbei am Stand der Technik.
Zur ständigen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes in der Charité formulieren wir konkrete Umweltziele und Programme, die wir kontinuierlich aktualisieren und erweitern. Weiterhin entwickeln wir geeignete Organisationsabläufe und Controlling-Konzepte zur Erreichung und planmäßigen Umsetzung der einzelnen Umweltziele.
Wir vermeiden und reduzieren nachteilige Umweltauswirkungen sowohl in Forschung, Lehre, Pflege und Diagnostik als auch in allen sonstigen Bereichen auf ein ökologisch und ökonomisch vertretbares Maß. Der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser, Energie und allen sonstigen Gütern ist ein selbstverständliches Anliegen eines jeden Mitarbeiters.
Zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes fördern wir neben Qualifikation und Motivation auch die Kreativität und die aktive Beteiligung unserer Studenten und Mitarbeiter auf allen Ebenen durch kontinuierliche Information und gezielte Aus- und Weiterbildungsangebote.
Daher bewerten wir auch Dienstleistungen, Beschaffungs- und Forschungstätigkeiten sowie Baumaßnahmen hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit.
Wir wirken auf unsere Vertragspartner hin, die gleichen Umweltschutzmaßstäbe wie wir selbst anzuwenden und integrieren sie soweit als möglich in das Umweltschutzkonzept der Charité.
Die Führung eines offenen Dialoges mit Mitarbeitern, Patienten, Dienstleistungsunternehmen und der Öffentlichkeit zur Erhöhung des gegenseitigen Verständnisses ist für uns eine wichtige Aufgabe. Gleichzeitig fördern wir durch aktive Kommunikation auf allen Ebenen die Motivation und das persönliche Engagement der Beschäftigten für umweltbewusstes Handeln und aktiven Umweltschutz. Patienten, Mitarbeiter und Öffentlichkeit werden in einem jährlichen Bericht über die von unserem Hause ausgehenden Umweltauswirkungen sowie über unsere Aktivitäten informiert.
Jetzt geht es darum diese Leitlinien mit Leben zu füllen, d.h. mit tatsächlichen Aktivitäten durch Konkretisierung der Inhalte und ihre Umsetzung in messbare Zielsetzungen. Was die Charité dazu braucht sind in erster Linie Ihr Engagement und Ihre Identifikation mit unserem Haus und unseren Zielen.
Mehr zum Thema erfahren Sie auf den Internetseiten unserer Umweltbeauftragten.