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Schnell-implantierbare HerzklappeDie „Nahtfrei implantierbare künstliche Herzklappe“ ist einer der Preisträger im „Innovationswettbewerb
zur Förderung der Medizintechnik 2006“. Es wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgezeichnet und gefördert. Ziel des Forschungsprojektes ist die Erforschung einer neuen chirurgischen Implantationstechnik von Herzklappen durch eine neue Art der Fixierung des Implantats. Durch diese Grundlagenforschung soll die Machbarkeit einer nahtfrei implantierbaren künstlichen Herzklappe, insbesondere zum Ersatz der Aortenklappe, gezeigt werden. In einem Experiment soll die Eignung der vorgeschlagenen nahtfreien Implantation von Herzklappen im Tierversuch nachgewiesen werden. Das Ergebnis ist die Basis für eine spätere Umsetzung in ein klinisch einsetzbares Produkt. Die Probleme bei der Implantation bisheriger künstlicher Klappen können durch ein neues Konzept gelöst werden: Nach der Entfernung der erkrankten Herzklappe wird vom Kardiochirurgen ein zusammengefalteter Ring eingesetzt, der mit einem Werkzeug in die Aortenwurzel eingeführt wird und auf seinen vollen Durchmesser aufgefaltet wird. Dabei presst der Klappenring sich so an die Gefäßwand an, dass eine Fixierung erreicht wird. Dann kann die eigentliche Klappe eingesetzt werden. Der Klappenring besitzt eine Abdichtung zur Vermeidung von paravalvulären Lecks.
Ansprechpartner Dr.-Ing. Ulrich Kertzscher Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01EZ0728 gefördert.
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