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Innovationswettbewerb Medizintechnik 2009

Zentralvenöser Dauerkatheter mit verschließbarem Lumen
(Innovationswettbewerb – Modul Basis)

Klaus Affeld
Ulrich Kertzscher

Ziel des Antrags ist die Machbarkeitsstudie eines zentralvenösen Dauerkatheters mit verschließbarem Lumen.
Ein dauerhaft nutzbarer zentralvenöser Katheter wird in der Klinik für zahlreiche Anwendungen benötigt. Der zentralvenöse Dauerkatheter führt jedoch häufig zu Infektionen. Dies illustriert der Titel einer Arbeit: „Der zentralvenöse Katheter in der Hämodialyse, ein wirkliches Problem ohne Lösung“ (Central Venous Catheters in hemodialysis, an actual conundrum without solutions). Die Probleme des zentralvenösen Dauerkatheters entstehen durch das Eindringen von Keimen in den Körper. Hier gibt es hauptsächlich zwei Zugangswege:

  • durch das Lumen des Katheters,
  • entlang der Außenwand des Katheters ausgehend von der Hautdurchtrittsstelle.
Als Sekundärfolge treten folgende Komplikationen auf:
  • Bakteriämie und Sepsis,
  • Thrombosierung des Katheters und Gefäßes.

Bei einer intermittierenden Nutzung des zentralvenösen Katheters ist besonders der Infektionszugang durch das Lumen von Bedeutung, weil das Lumen in den Ruhezeiten zwischen den Nutzungen wie ein Bioreaktor zur Bakterienvermehrung wirkt. Es wird versucht die Bakterienvermehrung zu bekämpfen, indem das Lumen durch eine antibiotische oder bakterizide Lösung – Lock – aufgefüllt wird. Dies hat jedoch nur begrenzten Erfolg. Hier wird vorgeschlagen, das Problem durch einen neuartigen Ballon zu lösen, der nach jeder Nutzung des Katheters das Lumen vollständig ausfüllt und verschließt und so kein Volumen für die Bildung eines Bioreaktors lässt. Der neuartige Verschluss des Lumens für den dauerhaften zentralvenösen Katheter verspricht also eine Vermeidung der Infektion, da die Bildung eines Bioreaktors verhindert wird.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01EZ1003 gefördert.


BMBF

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