SPIELREGELN

- Benjamin-Franklin-Contest 2003 -


 
HALL OF FAME vom Contest2002 

AUFRUF zur Teilnahme

BENJAMIN-FRANKLIN-CONTEST

VORBEMERKUNG

DURCHFÜHRUNG

1. TEILAUFGABE: Der Diagnose-Check

2. TEILAUFGABE: MED-QUIZ

3. TEILAUFGABE: INTERNET-JAGD "DER KLUGE KLICK"

4. TEILAUFGABE: Der Praxis-Test

AUFRUF ZUR TEILNAHME
WER MACHT MIT ?

Aufruf zur Teilnahme an einem studentischen Wettbewerb
-  Benjamin-Franklin-Contest 2003  -

Gesucht werden
Teams von jeweils 5 Medizin-Studierenden der FU

die im spielerischen Wettbewerb mit Teams von 6 anderen Universitäten in Deutschland die folgenden vier Arten von Aufgaben lösen sollen: 

(a) „Klinische Fälle“ aus den Fachgebieten Innere Medizin, Dermatologie, Pädiatrie und Neurologie werden anhand von Anamnesen und Symptomen vorgestellt. Die Aufgabe der Teams besteht darin, in möglichst kurzer Zeit und nach Anforderung von notwendigen Zusatzbefunden die richtige Diagnose zu ermitteln. 

(b) Klinische Befunde (z.B. EKG, Herzgeräusche, histologische Präparate etc.) werden in schneller Folge projiziert und sollen richtig erkannt werden. 

(c) Jedem Team steht ein mit dem Internet verbundener PC zur Verfügung der Zugriff auf beliebige Suchmaschinen erlaubt. Ziel ist es zu sechs vorgegebenen Fragestellungen jeweils schnellstmöglich die richtige Lösung aus dem Internet zu ermitteln.

(d) Drei verschiedene medizinische Handhabungen (z.B. chirurgisches Nähen, Augenspiegeln, Intubation etc.) sollen an entsprechenden Phantomen schnell und sicher vorgeführt werden.

Fachwissen, Kombinationsvermögen, Schnelligkeit des Denkens, aber auch praktische Fertigkeiten und Spaß am Spiel werden von den Teilnehmern erwartet. Eine Jury aus den Dekanen und entsprechenden Fachvertretern der beteiligten Universitäten entscheidet über die Preisvergabe. Einzelheiten des Verfahrens können im Dekanat erfragt und unter http://www.medizin.fu-berlin.de/bfc/index.html eingesehen werden. Es gibt wie in den vergangenen Jahren wertvolle Preise zu gewinnen. Der Contest findet am 04.07.03 statt.

Um unser Dream-Team zu finden, suchen wir Gruppen à 5 Studierenden der Humanmedizin an der FU, die sich im noch vor dem 2. Staatsexamen befinden, sich fachlich ausreichend stark glauben und Spaß am sportlichen Wettbewerb haben. Da wir natürlich den Sieg unseres Teams möchten, wollen wir nach anfänglichem Coaching aller Teilnehmenden durch eine Vor-Qualifikation Anfang Mai das aussichtsreichste Team herausfinden und es intensiv coachen, d.h. im kommenden Semester mit der Unterstützung von Hochschullehrern intensiv vorbereiten.

Interessenten/innen sollten sich möglichst bald im Dekanat 
(Frau Klessens, Tel: 8445-3321) melden. 

Übrigens müssen Sie sich nicht schon als vollständige Gruppe à 5 melden; Gruppen können auch aus Einzelmeldungen zusammengestellt werden. 

Anmeldeschluß ist der 14. Februar 2003

Am 14.02.2003 findet um 16:00 Uhr im Kursraum 2 eine Vorbesprechung zur weiteren Organisation des Coachings statt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

BENJAMIN-FRANKLIN-CONTEST
Der Benjamin-Franklin-Contest, kurz BFC, findet am 04.07.03 im Universitätsklinikum Benjamin Franklin (UKBF) der Freien Universität Berlin statt. Auf das Berliner Team treffen Kommilitonen und Dekane aus anderen Fakultäten um unsere Stadt, unsere Universität und unsere Fakultät (bei uns heißt das Fachbereich) kennenzulernen - und natürlich am Contest teilzunehmen. Die studentischen Teams treten gegeneinander an; die Dekane bildeten dabei die Jury.

Termin dieses packenden Wissens-Duells ist am: 

Freitag, 04. Juli 2003, 
im Hörsaal West des UKBF














 

VORBEMERKUNG
Mit dem Benjamin-Franklin-Contest haben wir versucht, ein Wettspiel zu entwickeln, das ähnlichen Modellen in anderen universitären Fachbereichen folgt. So gibt es Wettbewerbe für Juristen, die Internationaler Gerichtshof spielen, für Betriebswirte, die Börse spielen oder für Politikwissenschaftler, die UNO spielen, aber bisher unserer Kenntnis nach nichts Entsprechendes für Mediziner.

Natürlich wollten wir in dem Aufgabenkatalog des BFC die Vielfältigkeit der fachlichen Anforderungen an künftige Ärzte zum Ausdruck bringen. Das Planungsteam am UKBF war aber auch der Meinung, daß Teamfähigkeit, strategisches Denken, Fairneß, die Einschätzung der ökonomischen Bedeutung von Entscheidungen und die Fähigkeit zum Umgang mit modernen Technologien eine Rolle spielen müssen. 
Der Benjamin-Franklin-Contest sollte ein spielerischer Wettbewerb zwischen studentischen Teams mehrerer medizinischer Fakultäten sein, bei dem im Studium erworbenes Wissen, praktische Fertigkeit, kombinatorische Schnelligkeit, aber auch Spaß an der Sache wichtig sind. Punkte und Sieg sind keineswegs bedeutungslos, aber auch nicht das wesentliche Ziel unseres Contests.

Auf das Siegerteam und die zweiten und dritten Sieger warten lukrative Preise. Ein Trostpreis ist schon jetzt jedem Teilnehmer sicher.

DURCHFÜHRUNG
Der Benjamin-Franklin-Contest ist ein Wettbewerb von voraussichtlich 6 studentischen Teams aus 6 medizinischen Fakultäten. Er enthält 4 verschiedene Teilaufgaben, die mit Punkten bewertet werden: Klinische Fälle sind zu diagnostizieren, typische Befunde anhand von projizierten Dias sind im Med-Quiz zu identifizieren, mit klugem Klick sind dem Internet gesuchte Begriffe abzujagen, und es sind praktische Aufgaben aus der klinischen Medizin zu lösen.

Die Jury, bestehend aus den Dekanen der teilnehmenden Fakultäten, wacht über die Korrektheit des Verfahrens und entscheidet in Zweifelsfällen. Ein Moderator steuert den Ablauf, der nur mit vielen dienstbaren Geistern im Hintergrund gesichert werden kann. Die teilnehmenden Teams sitzen in den ersten Reihen des Hörsaals unter den wachsamen Augen eines fachkundigen, anteilnehmenden, begeisterungsfähigen Publikums - die meisten darunter Studierende des FU-Fachbereichs Humanmedizin. Was die teilnehmenden Teams nicht lösen können, übernimmt das Publikum - und es wird dafür auch eine Belohnung bekommen.

Der Contest beginnt mit der Lösung von klinischen Fällen und dem “Med-Quiz³. Dabei wird jeweils einem klinischen Fall eine Runde des Med-Quiz  folgen. Da es 6 Mannschaften gibt, besteht dieser erste Teil des Contests aus 6 Runden mit insgesamt 6 klinischen Fällen und 6 Serien von je 10 Med-Quiz-Dias. Danach werden die Internet-Jagd und schließlich 3 praktische Aufgaben absolviert.

Die Lösung jeder Teilaufgabe wird in einem Punktesystem in der neuen Gesundheitswährung Us bewertet. Us ist die nach dem Namen einer bekannten Gesundheitspolitikerin benannte Maßeinheit für den ökonomischen Gegenwert einer medizinischen Maßnahme. Bei jeder Teilaufgabe erringt ein Team eine bestimmte Summe von Us. Der Spielstand wird ständig angezeigt, so daß das Publikum stets weiß, wen es anfeuern muß.
 

1. TEILAUFGABE: Der Diagnose-Check
ABLAUF

Klinische Fälle im Detail
Den 6 teilnehmenden Teams werden insgesamt 6 verschiedene klinische Fälle zur Lösung vorgelegt. Jeder Einzelfall wird mit kurzer Anamnese und einigen klinischen Untersuchungsbefunden von dem Vertreter der Fakultät vorgestellt, von der der jeweilige Fall entwickelt wurde. Auf der Grundlage dieses Vortrags sollen die studentischen Teams versuchen die richtige Diagnose herauszufinden. Dazu können und müssen sie Fragen stellen. Ziel ist es, mit möglichst geringem Nachfrageaufwand die richtige Diagnose zu stellen.

Die teilnehmenden Teams können die ihnen zu jedem Fall notwendig erscheinenden Informationen erfragen, wobei sie ihre Frage innerhalb von 15 Sekunden aus einem Pool von 20 vorgegebenen Fragen zu wählen haben. Darüber hinaus werden keine weiteren Informationen gegeben. Die 6 Teams stellen ihre Frage in festgelegter Reihenfolge, so daß bei jedem der 6 klinischen Fälle jeweils ein anderes Team die erste Frage stellen kann. Die vorformulierten Antworten auf die gewählte Frage werden als Dia projiziert. Ob es sich um Texte (beispielsweise anamnestische Angaben, Laborbefunde) oder Abbildungen (beispielsweise EKG, Röntgenbilder) handelt - die Informationen stehen allen Teams (nicht nur dem jeweils fragenden) zur Verfügung.

Wenn sich ein Team am Ziel seiner Überlegungen glaubt und die richtige Diagnose stellen möchte, betätigt es einen Buzzer. Wird die richtige Diagnose genannt (Juryentscheidung), ist das Ziel der Runde erreicht. Ist die genannte Diagnose falsch, geht die Fragerunde weiter, bis entweder die richtige Diagnose erreicht oder die gesetzte Gesamtzeit von 15 Minuten verstrichen ist. Wird die richtige Diagnose in dieser Zeit nicht genannt, kann das Publikum Vorschläge machen.

BEWERTUNG

Jedes Team erhält für jeden klinischen Fall eine Vorgabe von 100 Us. Die Kosten der von den Teams erfragten Befunde werden in einer Preisliste (ausgedrückt in Us) festgelegt und orientieren sich an dem Aufwand der entsprechenden Untersuchung. So könnte ein CT beispielsweise 30 Us, eine Augenspiegelung 10 Us, eine Fiebermessung 5 Us kosten. Der Preis der durch das Team nachgefragten Maßnahme wird dann jeweils von der Vorgabe von 100 Us abgezogen. Mit der Gewichtung der nachgefragten Befunde soll erreicht werden, daß die Entscheidung für eine Nachfrage auch unter ökonomischen Gesichtspunkten geschieht. Wenn ein Team an der Reihe ist, muß es innerhalb von 15 Sekunden seine Frage oder eine Diagnose stellen. Zeitüberschreitung ergibt einen Abzug von 15 Us. Die richtige Diagnosestellung wird mit 100 Us belohnt, die falsche mit 30 Us Abzug bestraft.


 
 
 
2. TEILAUFGABE: MED-QUIZ
ABLAUF

Identifikation charakteristischer Befunde
Ein Dia mit einem charakteristischen Befund (Röntgenbild, histologischer Schnitt, EKG, Augenhintergrund etc.), der aus allen Disziplinen der Medizin stammen kann, wird maximal 15 Sekunden projiziert. Wenn ein Team glaubt, die richtige Lösung zu wissen, meldet es sich durch einen Buzzer und nennt seine Diagnose. Ist die Diagnose falsch (Juryentscheidung), kann ein zweites Team einen neuen Lösungsversuch machen, sofern die Gesamtzeit von 15 Sekunden noch nicht abgelaufen ist. Sollte nach 15 Sekunden keine richtige Lösung gefunden sein, werden Vorschläge aus dem Publikum erbeten (und belohnt!). Danach wird das nächste Dia gezeigt. Insgesamt werden 60 Dias (in Gruppen á 10 Dias abwechselnd mit einem klinischen Fall) vorgeführt.
 

BEWERTUNG

Die richtige Lösung bringt dem ratenden Team 30 Us pro Dia; eine falsche Diagnose kostet 15 Us. Somit können für die 60 Dias im Med-Quiz insgesamt maximal 1800 Us erreicht werden.


 
3. TEILAUFGABE: INTERNET-JAGD "DER KLUGE KLICK"
ABLAUF

Auf Informationsjagd im Internet
 Jedem Team steht ein Internet-PC zur Verfügung, der Zugriff auf beliebige Suchmaschinen erlaubt. Ziel dieser Teilaufgabe ist es, in möglichst kurzer Zeit Informationen aus dem Internet zu beschaffen. So sind etwa Fragen nach dem Erfinder des Aspirins, nach einem Medizin-Nobelpreisträger, nach der Häufigkeit der Tuberkulose in Shanghai oder der durchschnittlichen täglichen Urinproduktion eines erwachsenen Grizzly-Bärs denkbar.

Für jede dieser Fragen, für die eine Antwort im Internet mit Sicherheit zu erhalten ist, stehen maximal 5 Minuten zur Verfügung. Damit sich das Publikum am Kopf- oder auch Computerzerbrechen der einzelnen Teams beteiligen kann, werden wechselweise Bildschirmbilder über einen Beamer für alle sichtbar projiziert. Diejenige Mannschaft, die am klügsten geklickt hat, sich also am Ziel ihrer Informationsrecherche glaubt, betätigt ihren Buzzer und erklärt den gefundenen Begriff sowie den Weg der Recherche. Ist die Antwort falsch, kann sich ein zweites Team um eine Antwort bewerben, insofern die Gesamtzeit noch nicht abgelaufen ist. Sollte die richtige Antwort in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht gefunden sein, wird die Jury die Musterlösung vorführen - oder sich entsprechend blamieren.

BEWERTUNG

Bei der Internet-Jagd wird jede erfolgreich beendete Informationsrecherche mit 60 Us prämiert; falsche Angaben kosten 30 Us. Bei 6 vorgesehenen Aufgaben sind also maximal 360 Us zu gewinnen.

4. TEILAUFGABE: Der Praxis-Test
ABLAUF

Herausforderung medizinisch-ärztlicher Kompetenz
Vorgesehen sind 3 zu lösende praktische Aufgaben, die entweder medizinisch-ärztlichen Maßnahmen entsprechen oder Fertigkeiten erfordern, die für solche Maßnahmen benötigt werden. Für alle Teams sind diese Aufgaben identisch. Sie werden von allen Teams gleichzeitig durchgeführt. Für jede Aufgabe gibt es eine zeitliche Vorgabe (beispielsweise 3 Minuten), nach deren Ablauf die Aufgabe erledigt sein muß. Erklärt ein Team schon vor Ablauf dieser Vorgabe, daß es die Aufgabe abgeschlossen hat - denn es ist nicht auszuschließen, daß die Planer die Geschicklichkeit der Teilnehmer unterschätzt haben-, müssen auch alle anderen Teams ihre Tätigkeit beenden.
 

BEWERTUNG

Abschließend wird die Qualität des Ergebnisses von der Jury beurteilt. Die Jury legt die Rangfolge nach der erreichten Qualität fest und bewertet sie in vorgegebenen Schritten von 200, 160, 100, 40, 20 und 5 Us. Wenn ein Team alle praktischen Aufgaben am besten erledigt, kann es also 600 Us einnehmen.

COACHING Termine

 Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

VORAUSSCHEIDUNGSKAMPF 

Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
TEILNEHMENDE UNIVERSITÄTEN
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BFC Planungsgruppe
Dr. Jürgen Braun,
Prof. Dr. Gerd Offermann,
Cand. med. Sebastian Orso,
Dipl.-Inform. Thorsten Schaaf,
Prof. Dr. Thomas Tolxdorff,
Dipl.-Inform. Claus Derz,
Hilke Klessens
 
 


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