SPIELREGELN

- Benjamin-Franklin-Contest 2004 -



 
HALL OF FAME vom Contest2002  |  HALL OF FAME vom Contest2003 

BENJAMIN-FRANKLIN-CONTEST

VORBEMERKUNG

DURCHFÜHRUNG

1. TEILAUFGABE: Der Diagnose-Check

2. TEILAUFGABE: MED-QUIZ

3. TEILAUFGABE: INTERNET-JAGD "DER KLUGE KLICK"

4. TEILAUFGABE: Der Praxis-Test

TEILNEHMER der Charite - Universitätsmedizin Berlin

Vorausscheidungs-Kampf


TEILNEHMER aus Berlin

Der Vorausscheidungkampf hat ein eindeutiges "Dreamteam" für den BFC2004 hervorgebracht:

Ali Kassab-Bachi
Juliane Bremer
Björn Bühring
Stefan Kliesch,
Alexander Nowak


Die Mitglieder der übrigen Teams haben sich spannendes "Duell" geliefert - Respekt !!
Die Ergebnisse im Detail:
Punktestand-Vorkampf-Berlin

-  Benjamin-Franklin-Contest 2004  -

Das Gewinner-Team tritt nun am 18.Juni 2004 für die

Charité – Universitätsmedizin Berlin

an und wird im spielerischen Wettbewerb mit Teams von 6 anderen Universitäten in Deutschland die folgenden vier Arten von Aufgaben lösen:

(a)               „Klinische Fälle“ aus den Fachgebieten Innere Medizin, Dermatologie, Pädiatrie und Neurologie werden anhand von Anamnesen und Symptomen vorgestellt. Die Aufgabe der Teams besteht darin, in möglichst kurzer Zeit und nach Anforderung von notwendigen Zusatzbefunden die richtige Diagnose zu ermitteln.

(b)               Klinische Befunde (z.B. EKG, Herzgeräusche, histologische Präparate etc.) werden in schneller Folge projiziert und sollen richtig erkannt werden.

(c)               Jedem Team steht ein mit dem Internet verbundener PC zur Verfügung der Zugriff auf beliebige Suchmaschinen erlaubt. Ziel ist es zu sechs vorgegebenen Fragestellungen jeweils schnellstmöglich die richtige Lösung aus dem Internet zu ermitteln.

(d)               Drei verschiedene medizinische Handhabungen (z.B. chirurgisches Nähen, Augenspiegeln, Intubation etc.) sollen an entsprechenden Phantomen schnell und sicher vorgeführt werden.

Fachwissen, Kombinationsvermögen, Schnelligkeit des Denkens, aber auch praktische Fertigkeiten und Spaß am Spiel werden von den Teilnehmern erwartet. Eine Jury aus den Dekanen und entsprechenden Fachvertretern der beteiligten Universitäten entscheidet über die Preisvergabe. Einzelheiten des Verfahrens können im Dekanat erfragt und unter www.medizin.fu-berlin.de/bfc/ eingesehen werden. Es gibt wie in den vergangenen Jahren wertvolle Preise zu gewinnen. Der Contest findet am 18.06.04 statt.


 
 

 

BENJAMIN-FRANKLIN-CONTEST
Der Benjamin-Franklin-Contest, kurz BFC, findet am 18.06.04 Campus Benjamin Franklin statt. Auf das Berliner Team treffen Kommilitonen und Dekane aus anderen Fakultäten um unsere Stadt, unsere Universität und unsere Fakultät (bei uns heißt das Fachbereich) kennenzulernen - und natürlich am Contest teilzunehmen. Die studentischen Teams treten gegeneinander an; die Dekane bildeten dabei die Jury.

Termin dieses packenden Wissens-Duells ist am: 

Freitag, 18. Juni 2004, 
im Hörsaal West des CBF














 

VORBEMERKUNG
Mit dem Benjamin-Franklin-Contest haben wir versucht, ein Wettspiel zu entwickeln, das ähnlichen Modellen in anderen universitären Fachbereichen folgt. So gibt es Wettbewerbe für Juristen, die Internationaler Gerichtshof spielen, für Betriebswirte, die Börse spielen oder für Politikwissenschaftler, die UNO spielen, aber bisher unserer Kenntnis nach nichts Entsprechendes für Mediziner.

Natürlich wollten wir in dem Aufgabenkatalog des BFC die Vielfältigkeit der fachlichen Anforderungen an künftige Ärzte zum Ausdruck bringen. Das Planungsteam am CBF war aber auch der Meinung, daß Teamfähigkeit, strategisches Denken, Fairneß, die Einschätzung der ökonomischen Bedeutung von Entscheidungen und die Fähigkeit zum Umgang mit modernen Technologien eine Rolle spielen müssen. 
Der Benjamin-Franklin-Contest sollte ein spielerischer Wettbewerb zwischen studentischen Teams mehrerer medizinischer Fakultäten sein, bei dem im Studium erworbenes Wissen, praktische Fertigkeit, kombinatorische Schnelligkeit, aber auch Spaß an der Sache wichtig sind. Punkte und Sieg sind keineswegs bedeutungslos, aber auch nicht das wesentliche Ziel unseres Contests.

Auf das Siegerteam und die zweiten und dritten Sieger warten lukrative Preise. Ein Trostpreis ist schon jetzt jedem Teilnehmer sicher.

DURCHFÜHRUNG

Der Benjamin-Franklin-Contest ist ein Wettbewerb von sieben studentischen Teams aus sieben medizinischen Fakultäten. Er enthält 4 verschiedene Teilaufgaben, die mit Punkten bewertet werden: Klinische Fälle sind zu diagnostizieren, typische Befunde anhand von projizierten Dias sind im Med-Quiz zu identifizieren, beim klugem Klick sind dem Internet gesuchte Begriffe abzujagen, und es sind praktische Aufgaben aus der klinischen Medizin zu lösen. Es werden 5 Runden gespielt, wobei die einzelnen Aufgaben ineinander verschachtelt sind.
Die Jury, bestehend aus den Dekanen der teilnehmenden Fakultäten, wacht über die Korrektheit des Verfahrens und entscheidet in Zweifelsfällen.

Ein Moderator steuert den Ablauf, der nur mit vielen dienstbaren Geistern im Hintergrund gesichert werden kann. Die teilnehmenden Teams sitzen in den ersten Reihen des Hörsaals unter den wachsamen Augen eines fachkundigen, anteilnehmenden, begeisterungsfähigen Publikums – die meisten darunter Studierende der Charité. Was die teilnehmenden Teams nicht lösen können, übernimmt das Publikum – und es wird dafür auch belohnt.

Die Lösung jeder Teilaufgabe wird in einem Punktesystem in der neuen Gesundheitswährung US bewertet. US ist die Abkürzung für „Ulla Schmidt“ – die nach dem Namen einer bekannten Gesundheitspolitikerin benannte Maßeinheit für den ökonomischen Gegenwert einer medizinischen Maßnahme. Bei jeder Teilaufgabe erringt ein Team eine bestimmte Summe von US. Der Spielstand wird ständig angezeigt, so daß das Publikum stets weiß, wen es anfeuern muß.

  

1. TEILAUFGABE: Der Diagnose-Check
ABLAUF

Klinische Fälle im Detail

Es sind insgesamt 5 Fälle zu lösen. Für jeden Fall wird zu Anfang einmalig die Anamnese projiziert und vom Moderator vorgelesen. Auf dieser Grundlage sollen die Teams versuchen die richtige Diagnose herauszufinden. Dazu müssen sie Befunde aus einem standardisierten Anforderungskatalog einkaufen. Ziel ist es, mit einer optimalen Strategie und möglichst kostensparend die richtige Diagnose zu stellen. Wird die richtige Diagnose genannt (Juryentscheidung), ist das Ziel der Runde erreicht. Ist die genannte Diagnose falsch, geht die Fragerunde weiter, bis entweder die richtige Diagnose erreicht oder die gesetzte Gesamtzeit von 10 Minuten verstrichen ist. Wird die richtige Diagnose in dieser Zeit nicht genannt, kann das Publikum Vorschläge machen.

Die Reihenfolge, in der die Teams exklusiv eine erste Anforderung einkaufen dürfen, wird am Vorabend beim Empfang per Los entschieden. Das entsprechende Team fordert einen Befund an, der in Textform projiziert wird. Das anfordernde Team darf jetzt bevorzugt die Diagnose stellen und hat dafür 30 Sekunden Zeit. Wird keine Diagnose gestellt, ist das in der Tischreihenfolge nächste Team am Zug, fordert eine Untersuchung an und darf lösen. Wird keine Diagnose gestellt, wird wiederum der Reihenfolge gemäß weitergegeben. Erscheint "ohne Befund", ist davon auszugehen, daß es sich um einen Normalbefund handelt. Es kann jedoch auch eine nicht befundete Untersuchung sein, falls diese bei diesem Krankheitsbild nicht indiziert ist. Glaubt eines der Teams, die Diagnose zu wissen, darf es zu jedem Zeitpunkt den Buzzer betätigen, ist dann allerdings erst an der Reihe, wenn das Team, das regulär einen Befund angefordert hat, weitergibt oder einen Lösungsversuch unternommen hat. Das Team das außerhalb der Reihenfolge lösen will muß die Diagnose innerhalb von 15 Sekunden nennen, ansonsten geht es unter Verbuchung einer Fehldiagnose in der ursprünglichen Reihenfolge weiter.

BEWERTUNG

Anforderungen und deren „Kosten“ (ausgedrückt in US) orientieren sich an dem Aufwand der entsprechenden Untersuchung und werden auf gesonderten Listen zur Verfügung gestellt. So könnte ein CT beispielsweise 30 US, eine Augenspiegelung 10 US, eine Fiebermessung 5 US kosten. Punkteverteilung: 250 Punkte für die richtige Diagnose  -  125 Punkte Abzug für jede Fehldiagnose.
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2. TEILAUFGABE: MED-QUIZ
ABLAUF

Identifikation charakteristischer Befunde

Pro Runde wird ein Satz von 10 Dias gezeigt. Die Dias mit einem charakteristischen Befund (Röntgenbild, histologischer Schnitt, EKG, Augenhintergrund etc.) entstammen allen medizinischen Fachgebieten und gestatten eindeutige Blickdiagnosen. Hier darf jedes Team ohne Berücksichtigung einer Reihenfolge sofort lösen, wenn es die richtige Diagnose zu wissen glaubt. Nach Betätigung des Buzzers wird das Dia sofort abgedunkelt. Die Lösung muss dann ohne Nachdenken oder zeitraubende Rücksprache mit den Teammitgliedern gegeben werden. Ist sie korrekt, werden Punkte gutgeschrieben und es geht mit dem nächsten Dia weiter. Im Falle einer Fehldiagnose werden Strafpunkte abgezogen und das Dia wird wieder projiziert, bis ein anderes Team lösen will. Wurde das Dia länger als 20 s gezeigt und nicht gelöst, werden Vorschläge aus dem Publikum erbeten (und belohnt!).

BEWERTUNG

Punkteverteilung: 30 Punkte für die richtige Diagnose  -  15 Punkte Abzug für jede Fehldiagnose


 
3. TEILAUFGABE: INTERNET-JAGD "DER KLUGE KLICK"
ABLAUF

Auf Informationsjagd im Internet

Jedem Team steht ein Internet-PC zur Verfügung, der Zugriff auf beliebige Suchmaschinen erlaubt. Ziel dieser Teilaufgabe ist es, in möglichst kurzer Zeit Informationen aus dem Internet zu beschaffen. So sind etwa Fragen nach dem Erfinder des Aspirins, nach einem Medizin-Nobelpreisträger, nach der Häufigkeit der Tuberkulose in Shanghai oder der durchschnittlichen täglichen Urinproduktion eines erwachsenen Grizzly-Bären denkbar.
Pro Runde wird eine Aufgabe gestellt deren Lösung mit Hilfe des Internets zu erbringen ist. Für jede dieser Fragen, für die eine Antwort im Internet mit Sicherheit zu erhalten ist, stehen maximal 5 Minuten zur Verfügung. Damit sich das Publikum am Kopf- oder auch Computerzerbrechen der einzelnen Teams beteiligen kann, werden wechselweise die Bildschirme aller Teams über einen Beamer für alle projiziert.
Das Team, welches glaubt die Lösung zu wissen, betätigt den Buzzer und muß die Lösung präsentieren. Alle anderen Teams dürfen in der Zwischenzeit weitersuchen. Das lösende Team muß die Lösung aus dem Internet belegen, Allgemeinwissen zählt leider nicht. Ist die Aufgabe richtig beantwortet und der Recherchevorgang klar dokumentiert, erfolgt die Punktegutschrift. Ist die Lösung falsch, oder kann der Lösungsweg nicht wiedergegeben werden, gibt es Punktabzug. In diesem Fall ist die Aufgabe wieder zur Lösung freigegeben und der Buzzer wird für die anderen Teams freigeschaltet.

BEWERTUNG

Punkteverteilung: 100 Punkte für die richtige Diagnose  -  50 Punkte Abzug für jede Fehldiagnose

4. TEILAUFGABE: Der Praxis-Test
ABLAUF

Herausforderung medizinisch-ärztlicher Kompetenz

Vorgesehen sind zwei praktische Aufgaben, die entweder medizinisch-ärztlichen Maßnahmen entsprechen oder Fertigkeiten erfordern, die für solche Maßnahmen benötigt werden. Für alle Teams sind diese Aufgaben identisch. Die Beurteilung der praktischen Aufgaben erfolgt unter Mitwirkung der gesamten Jury und Unterstützung von Spezialisten für das jeweilige Aufgabengebiet. Von der Jury wird abschließend eine Reihenfolge für die Teams festgelegt. Bei manchen Aufgaben besteht ein Zeitlimit, bei manchen werden Qualität der Behandlung und Schnelligkeit zur Bewertung kombiniert. Die Details werden bei der der Aufgabenstellung bekannt gegeben.

BEWERTUNG

Punkteverteilung: 300-250-200-150-100-50-0 (Mehrfachbelegung von Plätzen ist möglich).

VORAUSSCHEIDUNGSKAMPF 
Der Kampf am Samstag, 05.06.2004
um 14:00 Uhr
CIP-Raum, CBF, Haus I
endete mit folgendem Ergebnis:
Punktestand-Vorkampf-Berlin
Das Team 1 besteht aus:
Ali Kassab-Bachi
Juliane Bremer
Björn Bühring
Stefan Kliesch,
Alexander Nowak


(alphabetische Reihenfolge)

Gratulation den Mitspielern der anderen Teams !!
Respektable Leistung  - es blieb spannend bis in die letzte Spielrunde !




TEILNEHMENDE UNIVERSITÄTEN
  • Charité
  • Dresden
  • Göttingen
  • Mainz
  • TU München
  • LMU München
  • Tübingen
BFC Planungsgruppe
Prof. Dr. Thomas Tolxdorff,
PD Dr. Jürgen Braun,
PD Dr. Markus van der Giet,
Dr. Thorsten Schaaf,
Dipl.-Inform. Holger Kunz,
Dipl.-Inform. Claus Derz,
Katharina Vogelsang,
Hilke Klessens  


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