SPIELREGELN

- Benjamin-Franklin-Contest 2003 -

englische Version


 
HALL OF FAME vom Contest2002 

BENJAMIN-FRANKLIN-CONTEST

TEILNEHMENDE UNIVERSITÄTEN

COACHING-TERMINE

VORBEMERKUNG

DURCHFÜHRUNG

1. TEILAUFGABE: Der Diagnose-Check

2. TEILAUFGABE: MED-QUIZ

3. TEILAUFGABE: INTERNET-JAGD "DER KLUGE KLICK"

4. TEILAUFGABE: Der Praxis-Test

MATERIAL ZUM DOWNLOAD
 

BENJAMIN-FRANKLIN-CONTEST
Der Benjamin-Franklin-Contest, kurz BFC, findet am 04.07.03 im Universitätsklinikum Benjamin Franklin (UKBF) der Freien Universität Berlin statt. Auf das Berliner Team treffen Kommilitonen und Dekane aus anderen Fakultäten um unsere Stadt, unsere Universität und unsere Fakultät (bei uns heißt das Fachbereich) kennenzulernen - und natürlich am Contest teilzunehmen. Die studentischen Teams treten gegeneinander an; die Dekane bildeten dabei die Jury.

Termin dieses packenden Wissens-Duells ist am: 

Freitag, 04. Juli 2003, 
um 14:00 Uhr
im Hörsaal West des UKBF






 

VORBEMERKUNG
Mit dem Benjamin-Franklin-Contest haben wir versucht, ein Wettspiel zu entwickeln, das ähnlichen Modellen in anderen universitären Fachbereichen folgt. So gibt es Wettbewerbe für Juristen, die Internationaler Gerichtshof spielen, für Betriebswirte, die Börse spielen oder für Politikwissenschaftler, die UNO spielen, aber bisher unserer Kenntnis nach nichts Entsprechendes für Mediziner.

Natürlich wollten wir in dem Aufgabenkatalog des BFC die Vielfältigkeit der fachlichen Anforderungen an künftige Ärzte zum Ausdruck bringen. Das Planungsteam am UKBF war aber auch der Meinung, daß Teamfähigkeit, strategisches Denken, Fairneß, die Einschätzung der ökonomischen Bedeutung von Entscheidungen und die Fähigkeit zum Umgang mit modernen Technologien eine Rolle spielen müssen. 
Der Benjamin-Franklin-Contest sollte ein spielerischer Wettbewerb zwischen studentischen Teams mehrerer medizinischer Fakultäten sein, bei dem im Studium erworbenes Wissen, praktische Fertigkeit, kombinatorische Schnelligkeit, aber auch Spaß an der Sache wichtig sind. Punkte und Sieg sind keineswegs bedeutungslos, aber auch nicht das wesentliche Ziel unseres Contests.

Auf das Siegerteam und die zweiten und dritten Sieger warten lukrative Preise. Ein Trostpreis ist schon jetzt jedem Teilnehmer sicher.

DURCHFÜHRUNG
Der Benjamin-Franklin-Contest ist ein Wettbewerb von voraussichtlich 7 studentischen Teams aus 7 medizinischen Fakultäten. Er enthält 4 verschiedene Teilaufgaben, die mit Punkten bewertet werden: Klinische Fälle sind zu diagnostizieren, typische Befunde anhand von projizierten Dias sind im Med-Quiz zu identifizieren, mit klugem Klick sind dem Internet gesuchte Begriffe abzujagen, und es sind praktische Aufgaben aus der klinischen Medizin zu lösen.

Die Jury, bestehend aus den Dekanen der teilnehmenden Fakultäten, wacht über die Korrektheit des Verfahrens und entscheidet in Zweifelsfällen. Ein Moderator steuert den Ablauf, der nur mit vielen dienstbaren Geistern im Hintergrund gesichert werden kann. Die teilnehmenden Teams sitzen in den ersten Reihen des Hörsaals unter den wachsamen Augen eines fachkundigen, anteilnehmenden, begeisterungsfähigen Publikums - die meisten darunter Studierende des FU-Fachbereichs Humanmedizin. Was die teilnehmenden Teams nicht lösen können, übernimmt das Publikum - und es wird dafür auch eine Belohnung bekommen.

Der Contest beginnt mit der Lösung von klinischen Fällen und dem “Med-Quiz³. Dabei wird jeweils einem klinischen Fall eine Runde des Med-Quiz  folgen. Da es 7 Mannschaften gibt, besteht dieser erste Teil des Contests aus 5 Runden mit insgesamt 5 klinischen Fällen und 5 Serien von je 10 Med-Quiz-Dias. Danach werden die Internet-Jagd und schließlich 3 praktische Aufgaben absolviert.

Die Lösung jeder Teilaufgabe wird in einem Punktesystem in der neuen Gesundheitswährung Us bewertet. Us ist die nach dem Namen einer bekannten Gesundheitspolitikerin benannte Maßeinheit für den ökonomischen Gegenwert einer medizinischen Maßnahme. Bei jeder Teilaufgabe erringt ein Team eine bestimmte Summe von Us. Der Spielstand wird ständig angezeigt, so daß das Publikum stets weiß, wen es anfeuern muß.
 

1. TEILAUFGABE: Der Diagnose-Check
ABLAUF

Klinische Fälle im Detail
Es sind insgesamt 5 Fälle zu lösen. Anfangs wird die Anamnese (einmalig) projiziert und vom Moderator vorgelesen. Das Team, das danach am schnellsten den Buzzer betätigt, darf einen Befund anfordern, der kurz projiziert wird (meist als Text, evtl. aber wichtige Befunde als unkommentiertes Bild – z.B. charakteristische Röntgenbilder, EKGs etc.). Das anfordernde Team darf jetzt bevorzugt die Diagnose stellen und hat dafür 30 Sekunden Zeit. Wird keine Diagnose gestellt, ist das in der Tischreihenfolge nächste Team am Zug, fordert eine Untersuchung an und darf lösen. Wird keine Diagnose gestellt, wird wiederum der Reihenfolge gemäß weitergegeben. Erscheint "ohne Befund", ist davon auszugehen, dass es sich um einen Normalbefund handelt. Es kann jedoch auch eine nicht befundete Untersuchung sein, falls diese bei diesem Krankheitsbild nicht indiziert ist. Glaubt eines der Teams, die Diagnose zu wissen, darf es zu jedem Zeitpunkt den Buzzer betätigen, ist dann allerdings erst an der Reihe, wenn das Team, das regulär einen Befund angefordert hat, weitergibt oder einen Lösungsversuch unternommen hat . Innerhalb von 15 Sekunden muss dann die Diagnose genannt werden, ansonsten geht es in der ursprünglichen Reihenfolge weiter.
Anforderungen und deren „Kosten“ auf gesonderter Liste!
 

BEWERTUNG

Punkteverteilung: 250 Punkte/Lösung  -  125 Punkte Strafe für Fehldiagnose.
 


 
 
 
2. TEILAUFGABE: MED-QUIZ
ABLAUF

Identifikation charakteristischer Befunde
Hier wird ein Dia (10 pro Runde) gezeigt, und sofort abgedunkelt sobald ein Team den Buzzer betätigt hat. Die Lösung muss ohne Nachdenken oder zeitraubende Rücksprache mit den Teammitgliedern gegeben werden. Ist sie korrekt, geht es mit dem nächsten Dia weiter. Im Falle einer Fehldiagnose wird das Dia wieder projiziert, bis ein anderes Team lösen will. Wurde das Dia länger als 20 s gezeigt und nicht gelöst, wird an das Publikum weitergegeben.
 

BEWERTUNG

Punkteverteilung: 30 Punkte/Lösung  -  Strafe bei Fehldiagnose: 15 Punkte 


 
3. TEILAUFGABE: INTERNET-JAGD "DER KLUGE KLICK"
ABLAUF

Auf Informationsjagd im Internet
Jedem Team steht ein Internet-PC zur Verfügung, der Zugriff auf beliebige Suchmaschinen erlaubt. Ziel dieser Teilaufgabe ist es, in möglichst kurzer Zeit Informationen aus dem Internet zu beschaffen. So sind etwa Fragen nach dem Erfinder des Aspirins, nach einem Medizin-Nobelpreisträger, nach der Häufigkeit der Tuberkulose in Shanghai oder der durchschnittlichen täglichen Urinproduktion eines erwachsenen Grizzly-Bärs denkbar.
Pro Runde wird eine Aufgabe gestellt. Das Team, welches glaubt die Lösung zu wissen, betätigt den Buzzer. Hinweise zur Beurteilung der Lösungen: die Lösung muss aus dem Internet belegt werden, Allgemeinwissen zählt leider nicht. Ohne saubere Belegung des Recherchevorgangs gibt es keine Punkte
 

BEWERTUNG

Punkteverteilung: 100 Punkte/Lösung  -  
Strafe bei unvollständigen/fehlenden Ergebnis oder Nichtbelegbarkeit: 50 Punkte

4. TEILAUFGABE: Der Praxis-Test
ABLAUF

Herausforderung medizinisch-ärztlicher Kompetenz
Die Beurteilung der zwei praktischen Aufgaben erfolgt unter Mitwirkung der gesamten Jury und Mithilfe von Spezialisten für das jeweilige Themengebiet. Von der Jury wird abschließend eine Reihenfolge für die Teams festgelegt. Bei manchen Aufgaben besteht ein Zeitlimit, bei manchen werden Qualität der Behandlung und Schnelligkeit in die Bewertung integriert. Genaueres wird bei der Aufgabenstellung bekannt gegeben.
 

BEWERTUNG

Punkteverteilung: 300-250-200-150-100-50-0  = Punkterangfolge (Mehrfachplätze möglich)

COACHING Termine

Di 22.04.03 18:00-19:30 
Kursraum 3 
Seyfert, Neurologie

Do 24.04.03 18:30-20:00 
Kursraum 1 
Seyfert, Neurologie 

Di  29.04.03 20:00-21:30
Kursraum 1 
Offermann, Innere Medizin

Mo 05.05.03 17:00
Radiologie 
Albrecht, Abt. Radiologie

Do 08.05.03 18:30-20:00 
Kursraum 7 
van der Giet, Innere Medizin

Mo 12.05.03 17:00
Fabeckstr. 
Geilen, Dermatologie

Di 13.05.03 16:00
Konferenzraum, Bettenhaus II, 5. Etage (an der grünen Wand) 
Mildenberger, Pädiatrie

Do 15.05.03 17:00-19:00 
Konferenzraum der Augenklinik (Bettenhaus 1, 3. Stock gegenüber Fahrstühlen)
Heimann

Mo 19.05.03 17:00
Fabeckstr. 
Geilen, Dermatologie

Di 20.05.03 16:15
Konferenzraum Bettenhaus II, 5. Etage, Pädiatrie
van Baalen, Pädiatrie

Fr 22.05.03 18:00-20:00
CIP-Pool, Haus 1 
Braun, Internet (möglicherweise anderer Dozent)

Di 27.05.03 18:00-20:00 
CIP-Pool, Haus 1 
Braun, Internet (möglicherweise anderer Dozent)
 

VORAUSSCHEIDUNGSKAMPF 

Der Vorausscheidungskampf findet statt am:

Samstag, 14. Juni 2003
um 14:00 Uhr
CIP-Saal, Haus I, EG
Hindenburgdamm 30
der Med. Informatik

MATERIAL - DOWNLOAD ZUR VORBEREITUNG DER TEAMS

Unter  http://www.medizin.fu-berlin.de/bfc/download/ können alle Teams Übungsmaterial zur Vorbereitung auf den BFC beziehen.
TEILNEHMENDE UNIVERSITÄTEN (voraussichtlich)
  • Charité Berlin
  • Dresden
  • Frankfurt
  • Göttingen
  • Mainz
  • München
  • UKBF, FU-Berlin
BFC Planungsgruppe
Dr. Jürgen Braun,
Prof. Dr. Gerd Offermann,
Cand. med. Sebastian Orso,
Dipl.-Inform. Thorsten Schaaf,
Prof. Dr. Thomas Tolxdorff,
Dipl.-Inform. Claus Derz,
Hilke Klessens


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