Zum Navigationsmenü springen. Zum Inhalt springen.
Intranet
iPunkt
Suche
Kontakt
Leitmotiv Chirurgie
Icon_Speiseröhre_Magen

Speiseröhren- und Magen-Chirurgie

Chirurgie der Speiseröhre

 

 

Das Ösophaguskarzinom oder Speiseröhrenkrebs ist eine lebensbedrohende Erkrankung, die sehr genaue Voruntersuchungen und eine differenzierte Therapieplanung erfordert. In Berlin werden die meisten Ösophaguskarzinome in der Charité und hier insbesondere im Campus Virchow-Klinikum in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie durchgeführt (Abb. 1). Durch die enge Zusammenarbeit mit den Onkologen, Gastroenterologen und Strahlentherapeuten in unserem Haus wird jeder Patient mit Ösophaguskarzinom allen Abteilungen, nämlich der Klinik für Chirurgie, für Onkologie, für Gastroenterologie und für Strahlenheilkunde, vorgestellt. Im Rahmen der interdisziplinären Besprechungen wird ein individuelles Therapieschema erstellt. In Frage kommen:

Welche der drei Therapieformen nun bei einem einzelnen Patienten in Betracht kommt, hängt von mehreren Faktoren ab, die weiter unten erläutert werden.

 

Bild: Ösophagusresektionen pro Jahr in Berlin

Abbildung_1: Anzahl der Ösophagusresektionen pro Jahr in Berlin.

Das Ösophaguskarzinom ist eine nur selten heilbare Erkrankung. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate der operablen Patienten liegt bei ca. 20 - 25%. Patienten mit den Karzinomen im frühen Stadium haben eine bessere Überlebenschance (Abb. 2).

 

Bild: Stadienabhängiges Überleben nach Ösophagusresektion

Abbildung_2: Stadienabhängiges Überleben nach Ösophagusresektion in Berlin.