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Bauchspeicheldrüsen- / Nierentransplantation

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Diabetes mellitus nimmt als Volkskrankheit eine immer größer werdende Bedeutung ein. Es kann davon ausgegangen werden, daß die Lebenserwartung eines Patienten mit Typ I-Diabetes um ca. 10 Jahre reduziert ist. Zusätzlich leiden diese Patienten an einer Vielzahl sekundärer Komplikationen ihrer Grunderkrankung. Neben der Insulinpflichtigkeit ist vor allem die Abhängigkeit von Dialysebehandlungen belastend.

Aktuell kann nach kombinierter Pankreas-/Nierentransplantation von einem Patientenüberleben von 95% und Organfunktionsraten innerhalb des ersten Jahres von ca. 95% bzw. ca. 90 % ausgegangen werden. Zahlreiche Studien zeigen hierbei eine verbesserte Lebensqualität nach Pankreas-/Nierentransplantation. Insbesondere werden die Verbesserung der physischen Leistungsfähigkeit, Mobilität, Zufriedenheit und eine diätetische Flexibilität hervorgehoben. Die Aufrechterhaltung sowie Wiederherstellung sozialer Kontakte, die eigene Leistungsfähigkeit und die Eingliederung in das Arbeitsleben spielen dabei eine wichtige Rolle. Insbesondere wird die Unabhängigkeit von Dialyse und Blutzuckermessung als positiv empfunden. Interessanterweise wird die Einnahme der täglichen Immunsuppression als weniger belastend als die kontinuierliche Insulinapplikation betrachtet. Trotz der mit der Pankreastransplantation verbundenen Risiken würde sich die Mehrheit der befragten Patienten wieder für eine Transplantation entscheiden.

 

Bild: Ergebnisse nach kombinierter Pankreas-/Nierentransplantation an der Abteilung für Viszeral- und Transplantationschirurgie Virchow Klinikum Berlin.

Abbildung_1: Ergebnisse nach kombinierter Bauchspeicheldrüsen-/Nierentransplantation in der Abteilung für Viszeral- und Transplantationschirurgie Virchow Klinikum Berlin.