Zum Navigationsmenü springen. Zum Inhalt springen.
Intranet
iPunkt
Suche
Kontakt
Leitmotiv Chirurgie
Icon Leber

Chirurgie des Cholangiozellulären Karzinoms

Therapie

 

 

Da das CCC bei Diagnosestellung oft weit fortgeschritten ist, kommen häufig erweiterte Leberresektionen (> Operationstechnik) zur Anwendung, da das Regenerationspotential bei sonst gesunder Leber hoch ist. Ziel ist die kurative Resektion (R0-Resektion) des Tumors, d.h., nach der Operation sollte kein Tumorrest verbleiben. Dies könnte auch durch eine komplette Entfernung der Leber und folgende Lebertransplantation erreicht werden. Allerdings hat sich gezeigt, dass aufgrund der Immunsuppression nach Transplantation das CCC in der Leber sehr schnell wieder auftritt. Daher besteht die Indikation zur Transplantation beim CCC im allgemeinen nicht. Zeigt sich intraoperativ ein Lymphknotenbefall (Schnellschnittuntersuchung), so ist die Prognose deutlich schlechter einzuschätzen. Aufgrund fehlender konservativer Therapiemöglichkeiten und der sehr schlechten Prognose ohne Operation gibt es gute Gründe dennoch eine Entfernung des Tumors anzustreben auch wenn diese nicht mehr kurativ, sondern palliativ (mit verbleibendem Tumorrest) erfolgt.

 

Bild: Überleben nach Leberresektionen wegen eines CCC. Lymphknotenbefall führt zu einer deutlich schlechteren Prognose.

Abbildung_1: Überleben nach Leberresektionen wegen eines CCC.
Lymphknotenbefall führt zu einer deutlich schlechteren Prognose.