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Chirurgie des Cholangiozellulären Karzinoms

Alternative Behandlungsverfahren

 

 

Falls eine Entfernung des Tumors nicht möglich ist, besteht eine Reihe von Möglichkeiten, die Symptome zu behandeln (Palliativmaßnahmen). Besteht ein Galleabflusshindernis mit daraus resultierender Gelbsucht (Ikterus), kann durch eine ERC ein Stent implantiert werden. Ist das technisch nicht möglich, kann die Galle nach außen (perkutane transhepatische Drainage, PTC) oder in den Zwölffingerdarm (Yamakawa-Drainage) abgeleitet werden

Um das Tumorwachstum zumindest zeitweise aufzuhalten, gibt es die Möglichkeit lokal ablativer Verfahren (in situ-Ablation), deren Auswirkung auf das Überleben in Studien bislang nicht bewiesen sind, die aber vielversprechende Ansätze darstellen und im individuellen Fall Komplikationen durch Tumorkompression verzögern helfen. Für die minimal-invasive bildgesteuerte Tumorablation kommen die Brachytherapie (mittels lokal eingebrachter Iridiumsonde), die Laser-induzierte Thermoablation (LITT) und die Radiofrequenzablation (RFA) in Betracht. Während LITT und RFA sich auf Tumoren bis max. 5 cm Durchmesser beschränken, können mittels Brachytherapie auch größere Tumoren behandelt werden.

 

Chemotherapie

Die Wirksamkeit einer Chemotherapie für das CCC konnte bisher nicht belegt werden. Allerdings kann eine Chemotherapie im Rahmen von Studien (Gemcitabine) erfolgen. Die Wirksamkeit von Gemcitabine beim Bauspeicheldrüsenkrebs ist bewiesen und scheint aufgrund der biologischen Ähnlichkeit der beiden Tumoren auch beim CCC sinnvoll. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit im Rahmen von Studien besteht in der lokalen Chemotherapie durch einen Port, der in die Leberarterie gelegt wird.