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Operationen bei Verschlußprozessen
der Arm-, Bein- und Eingeweidearterien

Akute Gefäßverschlüsse

 

 

Die häufigsten Ursachen akuter Gefäßverschlüsse sind Embolien (Gefäßverschluss durch mit dem Blutstrom mitgerissene Partikel, z.B. eines Blutgerinnsels). Seltenere Ursache arterieller Verschlüsse sind Unfälle oder Thrombosen bei arteriosklerotisch vorgeschädigten Gefäßen. Das typische, durch einen akuten Gefäßverschluss ausgelöste Beschwerdebild wurde erstmals in den 50er Jahren von Pratt mit den sog. 6 P beschrieben:

Sind alle genannten Symptome vorhanden, ist höchste Eile geboten, um die betroffene Extremität erhalten zu können.

Akute Verschlüsse der Eingeweidearterien stellen mit weniger als 1% der akuten Gefäßverschlüsse seltene Ereignisse dar. Je nachdem, welche Eingeweidearterie betroffen ist, kann es zu einer Minderperfusion des Dünndarms, der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder der Milz kommen. Am häufigsten ist die Arteria mesenterica superior, die den Dünndarm versorgt, betroffen. Leider ist das Beschwerdebild bei einem akuten Verschluss der Arteria mesenterica superior in der Regel so uncharakteristisch, dass es meist verkannt wird und die Patienten erst nach Stunden in der Klinik vorgestellt werden. Zum Beschwerdebild bei Mesenterialarterienverschluss gehören diffuse Bauchschmerzen, Anstieg von Entzündungsparametern im Blut und fehlende Darmbewegung. Bei akuten Verschlüssen der Eingeweidearterien ist ebenfalls höchste Eile geboten, um die betroffenen Organe erhalten zu können.