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Darm-Chirurgie

Chirurgie des Dickdarms

 

 

In der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie der Charité, Standort Virchow-Klinikum, wird das gesamte Spektrum der Chirurgie im Bereich des Dick- sowie des Enddarms angeboten (sog. kolorektale Chirurgie). In Zusammenarbeit mit der Onkologischen- und Gastroenterologischen  Abteilung unserer Medizinischen Klinik bilden wir ein Schwerpunktzentrum, in dem seit 1995 über 1.000 operative Eingriffe zur Therapie dieser Tumore durchgeführt wurden. Zur Ergänzung der präoperativen und postoperativen Betreuung bieten wir in unserer Chirurgischen Poliklinik eine Spezialsprechstunde für diese Patientengruppe an.

In Deutschland erkranken in jedem Jahr etwa 50.000 bis 60.000 Menschen an Darmkrebs. In der Mehrzahl der Fälle entsteht er aus gutartigen Darmpolypen, die im Laufe der Zeit zum bösartigen Darmkrebs entarten können. Diese Entwicklung kann sich über einen Zeitraum von 5-10 Jahren erstrecken. Am häufigsten betroffen sind Menschen ab dem 50. Lebensjahr, da sich mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit für Zellveränderungen in den Polypen erhöht. Bei etwa 30% der jährlich neu diagnostizierten Darmkrebsfälle liegt ein familiäres Risiko zugrunde. Wenn innerhalb einer Familie Krebserkrankungen aufgetreten sind, sollten sich auch alle nicht erkrankten Angehörigen frühzeitig von einem Arzt beraten lassen und regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen. Dies gilt auch für Patienten, die an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (M. Crohn und Colitis ulcerosa) leiden, da auch sie mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko rechnen müssen. Die Polypen und damit auch der Darmkrebs finden sich bei etwa drei Viertel der Betroffenen in der linken und unteren Hälfte des Dickdarmes. In der Abbildung (s.u.) sind die prozentualen Häufigkeiten der Darmkrebserkrankungen in den einzelnen Darmabschnitten dargestellt.

 Bild: Prozentuale Häufigkeiten von Darmkrebserkrankungen in den einzelnen Darmabschnitten

Abbildung_1: Prozentuale Häufigkeiten von Darmkrebserkrankungen in den einzelnen Darmabschnitten.